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DragonSlayer_14 a741b6e37b Feat: JSON-Schemas um neue Workflow-Dateien aktualisiert: testing-to-main-pr.yaml, version-bump.yaml
Testing Build, Publish & Preview Release / Build, Publish Packages (Testing) & Create Preview Release (push) Skipped
TruffleHog Secret Scan / TruffleHog (push) Successful in 16s
Security Scans / Trivy & OSV-Scanner (push) Failing after 23s
Code Quality (Auto-Format & Clippy-Fix) / Formatierung & Clippy automatisch beheben (push) Successful in 2m26s
2026-09-13 20:19:07 +02:00
DragonSlayer_14 5aa4bdfd28 Docs: Badges für CI/CD-Workflows in README.md ergänzt 2026-09-13 20:18:32 +02:00
DragonSlayer_14andClaude Sonnet 5 8660b10e8f README.md und AGENTS.md um Netzwerk-Vertrauen-Feature ergänzen
Dokumentiert die neue Vertrauensprüfung vor dem nmap-Schritt: Konzept
(Gateway-MAC als Netzwerk-Identifikator), die neuen CLI-Optionen
--trusted-networks/--auto-trust-networks samt Config-Datei-Feld
trusted_networks, sowie das Verhalten im interaktiven vs. --json-Modus.
AGENTS.md um src/trust.rs in der Modulstruktur ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01SnWfGGqHJGh2AhZ6uhotaD
2026-09-13 20:10:58 +02:00
DragonSlayer_14andClaude Sonnet 5 1141d18f66 Feat: Vertrauensprüfung für Netzwerke vor nmap-Scan (Schritt 3)
Ein ARP-/Ping-Scan ganzer Subnetze ist auf Netzwerken, die man nicht selbst
administriert (Firmen-/Gast-WLAN etc.), potenziell heikel (IDS-Alarm, Verstoß
gegen Nutzungsordnungen). nmap wird deshalb künftig nur noch in explizit
vertrauten Netzwerken ausgeführt.

Das aktuelle Netzwerk wird über die MAC-Adresse seines Default-Gateways
identifiziert (stabil über IP-/Subnetzwechsel hinweg, unabhängig von SSID).
Neues Modul src/trust.rs prüft vor Schritt 3:
- statisch konfigurierte Gateway-MACs (AppConfig::trusted_networks, via
  --trusted-networks/MAC2IP_TRUSTED_NETWORKS oder Config-Datei),
- zuvor per Rückfrage bestätigte Netzwerke (persistiert in einer neuen
  trusted_networks-Tabelle im bestehenden globalen Cache),
- automatische Bestätigung via --auto-trust-networks (merkt sich das
  Netzwerk danach ebenfalls im Cache).

Ist nichts davon der Fall, wird im interaktiven Modus auf stderr
nachgefragt; im --json-Modus ist keine Rückfrage möglich, daher wird der
Scan sicherheitshalber abgelehnt (neuer Fehler Mac2IpError::UntrustedNetwork).

src/network.rs: neue Exec-/Parse-Funktionen zur Gateway-MAC-Ermittlung
(run_ip_route_show_default, parse_default_gateway_ip,
parse_ip_neigh_mac_for_ip, detect_default_gateway_mac).

Ergänzt Unit-/Integrationstests (tests/gateway_trust.rs,
tests/config_overrides.rs).

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01SnWfGGqHJGh2AhZ6uhotaD
2026-09-13 20:10:51 +02:00
DragonSlayer_14andClaude Sonnet 5 4ebbbc93f7 Fix: Arch-Install-Skriptlet als .INSTALL statt <name>.install einbetten
pacman/libalpm erwartet im Paket-Archiv ein Member mit dem literalen
Namen .INSTALL, nicht einen per install=-Feld in .PKGINFO referenzierten
Dateinamen. package-arch.py bettete das Skriptlet bisher unter
<name>.install ein und trug zusätzlich eine install=-Zeile in .PKGINFO
ein - beides entspricht nicht dem tatsächlich von pacman genutzten
Format. AGENTS.md entsprechend aktualisiert.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01SnWfGGqHJGh2AhZ6uhotaD
2026-09-13 19:21:34 +02:00
DragonSlayer_14andClaude Sonnet 5 7a033fa19d Fix: nmap-Timeout beendet auch den von sudo geforkten Enkelprozess
cmd.kill_on_drop(true) signalisiert bei einem Timeout nur den direkten
Kind-Prozess. Im Sudo-Fall ist das `sudo` selbst, nicht das davon
geforkte, als root laufende `nmap` - dieses lief als root-Waise nach
Timeout unbegrenzt weiter, statt vom Timeout begrenzt zu werden.

Der nmap/sudo-Prozess läuft jetzt in einer eigenen Prozessgruppe
(process_group(0)). Bei einem Timeout wird per `kill -KILL -<pgid>` die
gesamte Gruppe (sudo + nmap) beendet statt nur des direkten Kindes.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01SnWfGGqHJGh2AhZ6uhotaD
2026-09-13 19:21:28 +02:00
DragonSlayer_14andClaude Sonnet 5 8d47f957b6 Fix: chmod 0777 auf /var/lib/mac2ip nur beim Neuanlegen ausführen
Zuvor wurde das explizite chmod bei jedem Aufruf ausgeführt, auch wenn das
Verzeichnis bereits existierte. Bei einem bereits root-eigenen, durch die
Paketierungs-Skripte angelegten Verzeichnis scheitert das chmod für
unprivilegierte Nutzer mit EPERM, wodurch der Cache bei jedem Lauf
stillschweigend deaktiviert wurde. Das chmod läuft jetzt nur direkt nach
create_dir_all(), also ausschließlich wenn der Prozess das Verzeichnis
selbst neu anlegt.

Ergänzt Unit-Tests für beide Fälle (bestehendes Systemverzeichnis,
Neuanlage).

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01SnWfGGqHJGh2AhZ6uhotaD
2026-09-13 19:21:11 +02:00
DragonSlayer_14 464262265c Feat: Fügt tests/ als Test-Ordner für RustRover hinzu 2026-09-13 18:33:43 +02:00
DragonSlayer_14andClaude Sonnet 5 b45afb921b README.md und AGENTS.md auf mac2ip aktualisieren
README.md: CLI-Nutzung, Konfigurationsdatei, Caching/TTL und Voraussetzungen
(ip/ping/nmap/sudo) dokumentiert; Template-Checkliste entfernt, generische
Paketierungs-/CI-CD-Abschnitte beibehalten.

AGENTS.md: Projektübersicht auf den 3-Stufen-Algorithmus und die neue
Modulstruktur umgeschrieben; veralteten Docker/TARGET_BIN-Hinweis entfernt
(keiner der Workflows baut tatsächlich ein Docker-Image); Paketierungs- und
Skript-Abschnitte um die neuen Laufzeit-Abhängigkeiten und das
Arch-Install-Skriptlet ergänzt.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_0118Wbg95ADSDynYfci2qUjK
2026-09-13 18:29:04 +02:00
DragonSlayer_14andClaude Sonnet 5 8f6570e385 Unit-/Integrationstests für Parsing- und Konfigurationslogik ergänzen
Deckt MAC-Adress-Parsing, ip-neigh-/nmap-Output-Parsing, Subnetz-Extraktion,
Cache-TTL-Grenzfälle, CLI-Overlay-Verhalten und das JSON-Ausgabeschema ab.
Alle Tests laufen auf reinen Funktionen ohne Netzwerk-, root- oder
nmap-Abhängigkeit, damit die unprivilegierte CI (unit-tests.yaml) grün bleibt.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_0118Wbg95ADSDynYfci2qUjK
2026-09-13 18:28:51 +02:00
22 changed files with 1075 additions and 77 deletions
+6
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@@ -32,6 +32,12 @@
<Item> <Item>
<option name="path" value=".gitea/workflows/code-quality.yaml" /> <option name="path" value=".gitea/workflows/code-quality.yaml" />
</Item> </Item>
<Item>
<option name="path" value=".gitea/workflows/testing-to-main-pr.yaml" />
</Item>
<Item>
<option name="path" value=".gitea/workflows/version-bump.yaml" />
</Item>
</list> </list>
</option> </option>
</SchemaInfo> </SchemaInfo>
+1
View File
@@ -3,6 +3,7 @@
<component name="NewModuleRootManager"> <component name="NewModuleRootManager">
<content url="file://$MODULE_DIR$"> <content url="file://$MODULE_DIR$">
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/src" isTestSource="false" /> <sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/src" isTestSource="false" />
<sourceFolder url="file://$MODULE_DIR$/tests" isTestSource="true" />
<excludeFolder url="file://$MODULE_DIR$/target" /> <excludeFolder url="file://$MODULE_DIR$/target" />
</content> </content>
<orderEntry type="inheritedJdk" /> <orderEntry type="inheritedJdk" />
+37 -11
View File
@@ -6,9 +6,21 @@ Dieses Dokument dient als technischer Leitfaden und Kontextdokument für KI-Codi
## 1. Projektübersicht & Philosophie ## 1. Projektübersicht & Philosophie
Dieses Repository ist ein **Rust-Projekt-Template**r Linux-Anwendungen und CLI-Tools mit Fokus auf: **mac2ip** ist ein CLI-Tool, das zuverlässig die aktuelle IP-Adresse zu einer gegebenen MAC-Adresse im lokalen Netzwerk findet, über einen 3-stufigen Algorithmus:
1. **Cache** (`src/cache.rs`): globaler, systemweiter Cache auf Basis der `turso`-Crate (lokale Datei, Standard `/var/lib/mac2ip/cache.db`). Ein Treffer wird nur verwendet, wenn er nicht abgelaufen ist (TTL, `src/config.rs`) **und** die IP per Ping erreichbar ist.
2. **`ip neigh`** (`src/network.rs`): moderner Ersatz für `arp`. Treffer nur bei Ping-Erreichbarkeit.
3. **`nmap -sn`** (`src/network.rs`): ARP-/Ping-Scan der lokal angeschlossenen Subnetze. MAC-Adressen erscheinen in der nmap-Ausgabe nur mit Root-Rechten (Raw-Socket/libpcap), daher läuft dieser Schritt über `sudo nmap` (bzw. `nmap` direkt, falls schon root). Kein Treffer → Fehler ("nicht gefunden").
Vor Schritt 3 prüft `src/trust.rs`, ob das aktuelle Netzwerk (identifiziert über die MAC-Adresse seines Default-Gateways) für einen nmap-Scan vertrauenswürdig ist (statische Liste in `AppConfig::trusted_networks`, zuvor per interaktiver Rückfrage/`--auto-trust-networks` im Cache bestätigtes Netzwerk). Ist das Netzwerk unbekannt, wird im interaktiven Modus nachgefragt; im `--json`-Modus (keine Rückfrage möglich) wird der Scan abgelehnt.
Die Orchestrierung dieser drei Schritte liegt in `src/resolver.rs`; `src/main.rs` ist nur ein dünner Entry-Point (CLI-Parsing via `src/cli.rs`, Konfiguration via `src/config.rs` + `config-ctdra`, Logging via `src/log.rs` + `logger-ctdra`).
Zur Laufzeit werden folgende System-Tools benötigt: `ip` (iproute2), `ping` (iputils), `nmap`, `sudo` (nur für Schritt 3, falls nicht schon root). Diese sind in den Paketierungs-Metadaten (`Cargo.toml`, siehe §3.2) als Abhängigkeiten hinterlegt.
Das Projekt basiert auf einem generischen **Rust-Projekt-Template** für Linux-Anwendungen/CLI-Tools mit Fokus auf:
- Automatisierte Multi-Architektur-Kompilierung (`x86_64`, `aarch64`, `i686`). - Automatisierte Multi-Architektur-Kompilierung (`x86_64`, `aarch64`, `i686`).
- Native Paketierung für Debian (`.deb`), Fedora/RHEL (`.rpm`) und Arch Linux (`.pkg.tar.zst`) sowie Docker-Container-Images. - Native Paketierung für Debian (`.deb`), Fedora/RHEL (`.rpm`) und Arch Linux (`.pkg.tar.zst`).
- Vollständig automatisierte CI/CD-Pipelines via Gitea Actions (kompatibel mit Forgejo / GitHub Actions). - Vollständig automatisierte CI/CD-Pipelines via Gitea Actions (kompatibel mit Forgejo / GitHub Actions).
- Automatisierte Sicherheits-Scans (Schwachstellen, Secrets) und Dependency-Updates. - Automatisierte Sicherheits-Scans (Schwachstellen, Secrets) und Dependency-Updates.
@@ -16,7 +28,6 @@ Dieses Repository ist ein **Rust-Projekt-Template** für Linux-Anwendungen und C
- **Sprache**: Rust (Edition 2024), Python 3 (für Hilfsskripte in `scripts/`). - **Sprache**: Rust (Edition 2024), Python 3 (für Hilfsskripte in `scripts/`).
- **Rust Toolchain**: Stable. - **Rust Toolchain**: Stable.
- **Zielplattform**: Linux (GLIBC-basiert, Cross-Kompilierung für `x86_64-unknown-linux-gnu`, `aarch64-unknown-linux-gnu`, `i686-unknown-linux-gnu`). - **Zielplattform**: Linux (GLIBC-basiert, Cross-Kompilierung für `x86_64-unknown-linux-gnu`, `aarch64-unknown-linux-gnu`, `i686-unknown-linux-gnu`).
- **Container**: Docker-Images werden zusätzlich zu den nativen Paketen gebaut und in die Gitea Container Registry veröffentlicht.
- **Sicherheits-Tooling**: Trivy, OSV-Scanner, TruffleHog (Secret-Scanning), Renovate (Dependency-Updates), Qodana (statische Codeanalyse). - **Sicherheits-Tooling**: Trivy, OSV-Scanner, TruffleHog (Secret-Scanning), Renovate (Dependency-Updates), Qodana (statische Codeanalyse).
- **Lizenz**: GPL-3.0-or-later (sofern nicht im abgeleiteten Projekt anders definiert). - **Lizenz**: GPL-3.0-or-later (sofern nicht im abgeleiteten Projekt anders definiert).
@@ -29,27 +40,41 @@ Dieses Repository ist ein **Rust-Projekt-Template** für Linux-Anwendungen und C
│ └── config.toml # Linker für Cross-Target-Kompilierung & Registry-Konfiguration │ └── config.toml # Linker für Cross-Target-Kompilierung & Registry-Konfiguration
├── .gitea/ ├── .gitea/
│ └── workflows/ │ └── workflows/
│ ├── main.yaml # CI/CD: Stabile Builds, Multi-Arch-Paketierung, Docker-Image, Release & Upload │ ├── main.yaml # CI/CD: Stabile Builds, Multi-Arch-Paketierung, Release & Upload
│ ├── testing.yaml # CI/CD: Preview-Builds, Docker-Image & Testing-Pakete │ ├── testing.yaml # CI/CD: Preview-Builds & Testing-Pakete
│ ├── unit-tests.yaml # CI: Unit-Tests für Pull Requests gegen 'testing' │ ├── unit-tests.yaml # CI: Unit-Tests für Pull Requests gegen 'testing'
│ ├── security-scan.yaml # CI: Trivy & OSV-Scanner (Schwachstellen/Misconfig/Secrets) │ ├── security-scan.yaml # CI: Trivy & OSV-Scanner (Schwachstellen/Misconfig/Secrets)
│ ├── trufflehog-scan.yaml # CI: TruffleHog Secret-Scan (inkl. Git-Historie) │ ├── trufflehog-scan.yaml # CI: TruffleHog Secret-Scan (inkl. Git-Historie)
│ └── renovate.yaml # CI: Wöchentlicher Renovate-Lauf für Dependency-Updates │ └── renovate.yaml # CI: Wöchentlicher Renovate-Lauf für Dependency-Updates
├── packaging/
│ ├── deb/postinst # Debian-Postinstall: legt /var/lib/mac2ip an
│ └── arch/mac2ip.install # Arch-Install-Skriptlet: legt /var/lib/mac2ip an
├── scripts/ ├── scripts/
│ ├── get-build-number.py # Ermittelt automatisch die nächste Revisions-/Build-Nummer │ ├── get-build-number.py # Ermittelt automatisch die nächste Revisions-/Build-Nummer
│ ├── package-arch.py # Erzeugt native Arch Linux .pkg.tar.zst Pakete │ ├── package-arch.py # Erzeugt native Arch Linux .pkg.tar.zst Pakete (inkl. optionalem Install-Skriptlet)
│ └── report-security-issue.py # Meldet Scan-Ergebnisse (Trivy/OSV/TruffleHog) als Gitea-Issue │ └── report-security-issue.py # Meldet Scan-Ergebnisse (Trivy/OSV/TruffleHog) als Gitea-Issue
├── src/ ├── src/
── main.rs # Einstiegspunkt der Anwendung ── main.rs # Einstiegspunkt (CLI-Parsing, Wiring)
│ ├── lib.rs # Modul-Wurzel (für Integrationstests)
│ ├── cli.rs # clap-Kommandozeilen-Definition
│ ├── config.rs # AppConfig + config-ctdra-Integration + CLI-Overlay
│ ├── log.rs # JSON-Modus-bewusster logger-ctdra-Wrapper
│ ├── mac.rs # MacAddress-Typ (Parsing/Kanonisierung)
│ ├── cache.rs # Globaler Turso-Cache (MAC -> IP)
│ ├── network.rs # ip neigh / ping / nmap: Exec- und Parse-Funktionen
│ ├── trust.rs # Netzwerk-Vertrauensprüfung vor Schritt 3 (Gateway-MAC, Rückfrage, Cache)
│ ├── resolver.rs # 3-Stufen-Algorithmus (Orchestrierung)
│ └── output.rs # Human- und JSON-Ausgabe
├── tests/ # Integrationstests (pure Parsing-/Logik-Funktionen, kein Netzwerk/root/nmap nötig)
├── Cargo.toml # Projekt-Manifest & Metadaten für deb, rpm und arch ├── Cargo.toml # Projekt-Manifest & Metadaten für deb, rpm und arch
├── qodana.yaml # Konfiguration für JetBrains Qodana (statische Analyse) ├── qodana.yaml # Konfiguration für JetBrains Qodana (statische Analyse)
├── renovate.json # Renovate-Konfiguration (Gruppierung, Versions-Pins in Workflows) ├── renovate.json # Renovate-Konfiguration (Gruppierung, Versions-Pins in Workflows)
├── LICENSE # Lizenztext ├── LICENSE # Lizenztext
├── README.md # Benutzerdokumentation & Setup-Checkliste ├── README.md # Benutzerdokumentation
└── AGENTS.md # Dieses Agenten-Handbuch └── AGENTS.md # Dieses Agenten-Handbuch
``` ```
> **Hinweis:** `main.yaml`/`testing.yaml` bauen zusätzlich ein Docker-Image (`docker build .` mit `--build-arg TARGET_BIN=...`). Ein `Dockerfile` ist im Template noch **nicht** enthalten und muss von abgeleiteten Projekten ergänzt werden; der aktuell hartkodierte `TARGET_BIN`-Pfad (`.../release/mirror-package`) ist ein Platzhalter aus einem Referenzprojekt und muss beim Ableiten des Templates auf den tatsächlichen Binärnamen (`Cargo.toml` → `[package] name`) angepasst werden. > **Hinweis:** Dieses Projekt baut aktuell **kein** Docker-Image — keiner der Workflows unter `.gitea/workflows/` enthält einen Docker-Build-Schritt. Sollte das zukünftig ergänzt werden, muss ein `Dockerfile` hinzugefügt und der Binärname konsistent mit `[package] name` in `Cargo.toml` gehalten werden.
--- ---
@@ -68,12 +93,13 @@ Bei Änderungen an Binärnamen, Abhängigkeiten oder Beschreibungen müssen die
2. `[package.metadata.generate-rpm]` (für `cargo-generate-rpm`): 2. `[package.metadata.generate-rpm]` (für `cargo-generate-rpm`):
- `requires`, `assets`. - `requires`, `assets`.
3. `[package.metadata.arch]` (für `scripts/package-arch.py`): 3. `[package.metadata.arch]` (für `scripts/package-arch.py`):
- `pkgrel`, `arch`, `depends`, `optdepends`. - `pkgrel`, `arch`, `depends`, `optdepends`, optional `install_script` (Pfad zu einem pacman-Install-Skriptlet, siehe §3.3).
Ändert sich der Binärname (`[package] name`), muss auch der `TARGET_BIN`-Build-Arg im Docker-Build-Step von `main.yaml`/`testing.yaml` sowie das (abzuleitende) `Dockerfile` angepasst werden. Alle drei Blöcke listen bei mac2ip zusätzlich `sudo`, `iproute2`/`iproute`, `iputils`/`iputils-ping` und `nmap` als Laufzeit-Abhängigkeiten (benötigt für den 3-Stufen-Algorithmus, siehe §1). `[package.metadata.deb].maintainer-scripts` sowie `[package.metadata.generate-rpm].post_install_script` legen beim Paket-Install `/var/lib/mac2ip` mit den nötigen Rechten an (siehe §1, "Caching & TTL" in README.md).
### 3.3 Skripte in `scripts/` ### 3.3 Skripte in `scripts/`
- **Generizität**: Die Skripte dürfen keine hardcodierten Anwendungsnamen, spezifischen Abhängigkeiten oder projektspezifischen URLs enthalten. Alle Werte müssen dynamisch aus `Cargo.toml` (via `cargo metadata` oder Dateiparsing) oder Umgebungsvariablen (`BUILD_NUMBER`, `GITEA_URL`, `REPO`, `TOKEN`) ermittelt werden. - **Generizität**: Die Skripte dürfen keine hardcodierten Anwendungsnamen, spezifischen Abhängigkeiten oder projektspezifischen URLs enthalten. Alle Werte müssen dynamisch aus `Cargo.toml` (via `cargo metadata` oder Dateiparsing) oder Umgebungsvariablen (`BUILD_NUMBER`, `GITEA_URL`, `REPO`, `TOKEN`) ermittelt werden.
- **`package-arch.py`-Install-Skriptlet**: Liest optional `[package.metadata.arch].install_script` aus `cargo metadata` und bettet die referenzierte Datei pacman-konform als `.INSTALL` in das erzeugte `.pkg.tar.zst` ein — weiterhin vollständig metadatengetrieben, kein hartkodierter Anwendungsname im Skript selbst.
- **Python-Kompatibilität**: Verwende Standard-Python 3 ohne externe PyPI-Abhängigkeiten (nur Standardbibliothek: `json`, `subprocess`, `urllib`, `argparse`, `os`, `re`, `tempfile`, `tarfile` etc.). - **Python-Kompatibilität**: Verwende Standard-Python 3 ohne externe PyPI-Abhängigkeiten (nur Standardbibliothek: `json`, `subprocess`, `urllib`, `argparse`, `os`, `re`, `tempfile`, `tarfile` etc.).
- **`get-build-number.py`**: Ermittelt die nächste Build-/Revisions-Nummer nicht mehr rein lokal, sondern dynamisch über: - **`get-build-number.py`**: Ermittelt die nächste Build-/Revisions-Nummer nicht mehr rein lokal, sondern dynamisch über:
1. Gitea Releases API (Tag-/Asset-Namen), 1. Gitea Releases API (Tag-/Asset-Namen),
+145 -50
View File
@@ -1,29 +1,134 @@
# rust-template # mac2ip
Ein modernes Template-Projekt für Rust-basierte Linux-Anwendungen und Kommandozeilen-Tools (CLI). [![Main Release & Publish](https://gitea.creative-dragonslayer.de/Linuxapps/Mac2Ip/actions/workflows/main.yaml/badge.svg?branch=main)](https://gitea.creative-dragonslayer.de/Linuxapps/Mac2Ip/actions?workflow=main.yaml)
[![Testing Build, Publish & Preview Release](https://gitea.creative-dragonslayer.de/Linuxapps/Mac2Ip/actions/workflows/testing.yaml/badge.svg?branch=testing)](https://gitea.creative-dragonslayer.de/Linuxapps/Mac2Ip/actions?workflow=testing.yaml)
Dieses Template bietet eine vorkonfigurierte Umgebung für modernes Rust (Edition 2024), automatisierte Multi-Architektur-Kompilierung und native Paketierung für die gängigsten Linux-Distributionen (Debian/Ubuntu, Fedora/RHEL, Arch Linux) sowie vollständige CI/CD-Pipelines für Gitea Actions (kompatibel mit Forgejo und GitHub Actions). Ein Kommandozeilen-Tool (CLI), das zuverlässig die aktuelle IP-Adresse zu einer gegebenen MAC-Adresse im lokalen Netzwerk findet.
Dazu wird ein 3-stufiger Algorithmus verwendet:
1. **Cache**: Ein globaler, systemweiter Cache (für alle Nutzer dieses Rechners) wird geprüft. Ein Treffer wird nur verwendet, wenn er noch nicht abgelaufen ist (TTL) **und** die IP per Ping erreichbar ist.
2. **`ip neigh`**: Die Linux-Nachbartabelle (`ip neigh show`, der moderne Ersatz für den veralteten `arp`-Befehl) wird nach der MAC-Adresse durchsucht. Ein Treffer wird nur verwendet, wenn die IP per Ping erreichbar ist.
3. **`nmap`**: Als letzter Schritt wird ein Ping-/ARP-Scan (`nmap -sn`) der lokal angeschlossenen Subnetze durchgeführt. Da MAC-Adressen in der nmap-Ausgabe nur mit Root-Rechten sichtbar sind (ARP-Scans benötigen Raw-Socket-/libpcap-Zugriff), läuft dieser Schritt über `sudo nmap` (bzw. direkt `nmap`, falls das Programm bereits als root läuft). Da ein Subnetz-Scan auf fremden Netzwerken heikel sein kann, wird dieser Schritt nur in einem als vertrauenswürdig eingestuften Netzwerk ausgeführt (siehe [Netzwerk-Vertrauen](#netzwerk-vertrauen)). Wird auch hier keine erreichbare IP gefunden, bricht das Programm mit einem Fehler ("nicht gefunden") ab.
--- ---
## Features ## Features
- **Rust Edition 2024**: Moderner Rust-Sprachstandard. - **Zuverlässige MAC → IP-Auflösung** über Cache, `ip neigh` und `nmap`, jeweils mit Erreichbarkeitsprüfung per Ping.
- **Multi-Architektur-Kompilierung**: - **Globaler, systemweiter Cache** (via [`turso`](https://turso.tech), lokal-dateibasiert) mit konfigurierbarer TTL.
- `x86_64-unknown-linux-gnu` (64-Bit x86) - **Maschinenlesbare Ausgabe** über `--json` (unattended-Modus) — unterdrückt dabei alle sonstigen Log-Ausgaben.
- `aarch64-unknown-linux-gnu` (64-Bit ARM / ARM64) - **Vollständig über die Kommandozeile konfigurierbar**, mit Overlay-Kette CLI > Umgebungsvariable > Konfigurationsdatei > Standardwert.
- `i686-unknown-linux-gnu` (32-Bit x86) - **Funktioniert mit und ohne `sudo`** — Root-Rechte werden nur für den nmap-Schritt benötigt.
- **Linux-Paketierung out-of-the-box**: - **Rust Edition 2024**, Multi-Architektur-Kompilierung (`x86_64`, `aarch64`, `i686`), native Linux-Paketierung (`.deb`, `.rpm`, `.pkg.tar.zst`) und automatisierte CI/CD-Pipelines via Gitea Actions.
- **Debian / Ubuntu** (`.deb` via `cargo-deb`)
- **Fedora / RHEL / openSUSE** (`.rpm` via `cargo-generate-rpm`) ---
- **Arch Linux** (`.pkg.tar.zst` via mitgeliefertem `scripts/package-arch.py`)
- **Automatisierte CI/CD-Pipelines**: ## CLI-Nutzung
- `main`-Branch: Erstellt stabile Builds, ermittelt dynamisch Build-Nummern, paketiert für alle Architekturen, lädt Pakete in die Gitea Package Registry und erstellt Gitea Releases mit Dateianhängen.
- `testing`-Branch: Erstellt Preview-Builds und Pre-Releases mit Testing-Paketen. ```bash
- **Automatisierte Versions- & Build-Nummern**: mac2ip <MAC> [OPTIONEN]
- `scripts/get-build-number.py` fragt Gitea Releases, die Package Registry sowie lokale Artefakte ab, um Revisions-/Release-Nummern (z. B. `1.0.0-1`, `1.0.0-2`) automatisch zu erhöhen. ```
- **Vorkonfigurierte Cargo-Einstellungen**:
- `.cargo/config.toml` mit vorkonfigurierten Cross-Compilation-Linkern und Unterstützung für private/öffentliche Cargo Registries. Beispiel:
```bash
$ mac2ip aa:bb:cc:dd:ee:ff
aa:bb:cc:dd:ee:ff -> 192.168.1.42 (Quelle: cache)
```
Maschinenlesbare Ausgabe (unattended-Modus):
```bash
$ mac2ip aa:bb:cc:dd:ee:ff --json
{"status":"ok","mac":"aa:bb:cc:dd:ee:ff","ip":"192.168.1.42","source":"cache"}
```
Bei Fehlern (`status: "error"`) ist `source` nicht enthalten, dafür ein `error`-Feld mit einer Beschreibung; der Exit-Code ist in beiden Fällen ungleich 0 (`1`) bei Fehlschlag.
### Optionen
| Option | Umgebungsvariable | Standard | Beschreibung |
| :--- | :--- | :--- | :--- |
| `--json` | - | aus | Gibt das Ergebnis als einzeiliges JSON-Objekt aus; unterdrückt alle sonstigen Log-Ausgaben. |
| `--config <PATH>` | - | siehe unten | Benutzerdefinierter Pfad zur Konfigurationsdatei. |
| `--log-level <LEVEL>` | `MAC2IP_LOG_LEVEL` | `info` | Logging-Level: `error`, `warn`, `info`, `debug`. |
| `--cache-ttl-seconds <N>` | `MAC2IP_CACHE_TTL_SECONDS` | `1800` | Wie lange ein Cache-Eintrag als gültig angesehen wird (zusätzlich zur Ping-Prüfung). |
| `--cache-db-path <PATH>` | `MAC2IP_CACHE_DB_PATH` | `/var/lib/mac2ip/cache.db` | Pfad zur globalen Cache-Datenbankdatei. |
| `--nmap-timeout-seconds <N>` | `MAC2IP_NMAP_TIMEOUT_SECONDS` | `120` | Timeout für einen einzelnen nmap-Subnetz-Scan. |
| `--networks <CIDR,CIDR,...>` | `MAC2IP_NETWORKS` | Auto-Erkennung | Kommagetrennte Liste von Subnetzen für den nmap-Scan; überschreibt die automatische Erkennung über `ip route`. |
| `--trusted-networks <MAC,MAC,...>` | `MAC2IP_TRUSTED_NETWORKS` | leer | Kommagetrennte Liste von Gateway-MAC-Adressen, deren Netzwerke ohne Rückfrage für nmap-Scans (Schritt 3) vertraut werden; überschreibt die Konfigurationsdatei vollständig. |
| `--auto-trust-networks` | - | aus | Beantwortet die "Netzwerk vertrauen?"-Rückfrage vor Schritt 3 automatisch mit Ja (und merkt sich das Netzwerk dauerhaft im Cache), statt interaktiv nachzufragen bzw. im `--json`-Modus abzulehnen. |
Die Überschreibungs-Reihenfolge ist immer: **CLI-Flag > Umgebungsvariable > Konfigurationsdatei > Standardwert.**
---
## Konfigurationsdatei
Die Konfiguration wird über [`config-ctdra`](https://gitea.creative-dragonslayer.de/Rust-Crates) verwaltet:
- Als **root** (bzw. beim nmap-Schritt via `sudo`): `/etc/mac2ip/config.toml`
- Als **normaler Nutzer**: `~/.config/mac2ip/config.toml`
- Oder explizit über `--config <PATH>`
Beispiel:
```toml
cache_ttl_seconds = 1800
cache_db_path = "/var/lib/mac2ip/cache.db"
log_level = "info"
nmap_timeout_seconds = 120
networks = []
trusted_networks = []
```
Alle Felder sind optional (fehlende Felder verwenden den Standardwert) und können, wie oben beschrieben, zusätzlich per CLI-Flag oder Umgebungsvariable überschrieben werden.
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## Caching & TTL
Der Cache liegt standardmäßig unter `/var/lib/mac2ip/cache.db`**global für alle Nutzer des Rechners**, nicht pro Benutzerkonto. Verzeichnis und Datei sind bewusst world-writable (`0777`/`0666`), damit auch unprivilegierte Nutzer den Cache lesen und schreiben können, ohne dass mac2ip dafür Root-Rechte bräuchte.
Ein Cache-Treffer wird nur verwendet, wenn:
1. der Eintrag noch nicht älter als `cache_ttl_seconds` ist (Standard: 30 Minuten), **und**
2. die gespeicherte IP-Adresse aktuell per Ping erreichbar ist.
Die Ping-Prüfung ist die primäre Absicherung gegen veraltete Zuordnungen; die TTL ist eine zusätzliche Absicherung für den Fall, dass eine alte IP-Adresse inzwischen an ein anderes, ebenfalls erreichbares Gerät vergeben wurde (z. B. nach einem DHCP-Lease-Wechsel).
Kann das Cache-Verzeichnis beim Programmstart nicht angelegt/beschrieben werden (z. B. bei einem Entwicklungslauf ohne vorherige Paketinstallation), wird der Cache für diesen Lauf einfach deaktiviert (eine Warnung wird geloggt, im `--json`-Modus unterdrückt) — mac2ip führt den Lookup dann ohne Cache über `ip neigh`/`nmap` durch. Bei einer Installation über `.deb`/`.rpm`/`.pkg.tar.zst` wird das Verzeichnis automatisch mit den richtigen Rechten angelegt (siehe Paketierungs-Postinstall-Skripte unter `packaging/`).
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## Netzwerk-Vertrauen
Ein `nmap`-Subnetz-Scan (Schritt 3) ist auf Netzwerken, die man nicht selbst administriert (Firmen-/Gast-WLAN, Kundenstandort etc.), potenziell heikel — er kann IDS-Alarme auslösen oder gegen eine Nutzungsordnung verstoßen. mac2ip führt Schritt 3 deshalb nur in einem als vertrauenswürdig eingestuften Netzwerk aus.
Das aktuelle Netzwerk wird über die **MAC-Adresse seines Default-Gateways** identifiziert — sie bleibt stabil, solange derselbe Router im Einsatz ist, unabhängig von SSID oder wechselndem DHCP-Subnetz. Ein Netzwerk gilt als vertrauenswürdig, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
1. Die Gateway-MAC steht in `trusted_networks` (Konfigurationsdatei oder `--trusted-networks`).
2. Das Netzwerk wurde bereits einmal per Rückfrage bestätigt — das Ergebnis wird dauerhaft im globalen Cache gespeichert, sodass beim nächsten Besuch (auch nach Neustart) keine erneute Rückfrage nötig ist.
3. `--auto-trust-networks` ist gesetzt: Die Rückfrage wird automatisch mit Ja beantwortet und das Ergebnis ebenfalls im Cache gemerkt.
Ist keine der Bedingungen erfüllt:
- Im **interaktiven Modus** fragt mac2ip auf stderr nach, ob der Scan in diesem Netzwerk erlaubt werden soll.
- Im **`--json`-Modus** ist keine Rückfrage möglich (die Ausgabe darf nicht durch einen Prompt verunreinigt werden) — der Scan wird sicherheitshalber abgelehnt und ein Fehler zurückgegeben. Für unbeaufsichtigte Läufe in bekannten Netzwerken also entweder `trusted_networks` vorkonfigurieren oder einmalig interaktiv (ohne `--json`) bestätigen.
Kann die Gateway-MAC nicht ermittelt werden (z. B. kein Default-Gateway vorhanden), wird der Scan ebenfalls abgelehnt, außer `--auto-trust-networks` ist gesetzt.
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## Voraussetzungen
Neben Rust/Cargo zur Laufzeit benötigt werden folgende System-Tools:
- `ip` (Paket `iproute2`) — für Schritt 2 (`ip neigh`) und die automatische Subnetz-Erkennung.
- `ping` (Paket `iputils`/`iputils-ping`) — für die Erreichbarkeitsprüfung.
- `nmap` — für Schritt 3.
- `sudo` — nur nötig, wenn Schritt 3 erreicht wird und das Programm nicht bereits als root läuft.
Im `--json`-Modus wird für Schritt 3 ausschließlich `sudo -n` (nicht-interaktiv) verwendet, damit das Programm niemals interaktiv nach einem Passwort fragt und dadurch ein Skript blockiert. Ist keine gültige sudo-Sitzung/NOPASSWD-Regel vorhanden, wird Schritt 3 abgebrochen und das Ergebnis als "nicht gefunden" zurückgegeben. Im interaktiven (Nicht-JSON-)Modus darf `sudo` regulär nach einem Passwort fragen.
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@@ -36,49 +141,39 @@ Dieses Template bietet eine vorkonfigurierte Umgebung für modernes Rust (Editio
│ └── workflows/ │ └── workflows/
│ ├── main.yaml # CI/CD-Workflow für stabile Releases (main-Branch) │ ├── main.yaml # CI/CD-Workflow für stabile Releases (main-Branch)
│ └── testing.yaml # CI/CD-Workflow für Pre-Releases (testing-Branch) │ └── testing.yaml # CI/CD-Workflow für Pre-Releases (testing-Branch)
├── packaging/
│ ├── deb/postinst # Debian-Postinstall: legt /var/lib/mac2ip an
│ └── arch/mac2ip.install # Arch-Install-Skriptlet: legt /var/lib/mac2ip an
├── scripts/ ├── scripts/
│ ├── get-build-number.py # Dynamische Ermittlung der nächsten Paket-Revisionsnummer │ ├── get-build-number.py # Dynamische Ermittlung der nächsten Paket-Revisionsnummer
│ └── package-arch.py # Erstellung von Arch Linux .pkg.tar.zst Paketen │ └── package-arch.py # Erstellung von Arch Linux .pkg.tar.zst Paketen
├── src/ ├── src/
── main.rs # Quellcode & Einstiegspunkt der Anwendung ── main.rs # Einstiegspunkt (CLI-Parsing, Wiring)
├── Cargo.toml # Cargo Manifest & Paketierungsmetadaten (deb, rpm, arch) │ ├── lib.rs # Modul-Wurzel (für Integrationstests)
├── LICENSE # Lizenzdatei (Standard: GPL-3.0-or-later) │ ├── cli.rs # clap-Kommandozeilen-Definition
├── AGENTS.md # Richtlinien und Leitfaden für KI-Coding-Agenten │ ├── config.rs # AppConfig + config-ctdra-Integration + CLI-Overlay
└── README.md # Projektdokumentation │ ├── log.rs # JSON-Modus-bewusster logger-ctdra-Wrapper
│ ├── mac.rs # MacAddress-Typ (Parsing/Kanonisierung)
│ ├── cache.rs # Globaler Turso-Cache (MAC -> IP)
│ ├── network.rs # ip neigh / ping / nmap: Exec- und Parse-Funktionen
│ ├── resolver.rs # 3-Stufen-Algorithmus (Orchestrierung)
│ └── output.rs # Human- und JSON-Ausgabe
├── tests/ # Integrationstests (pure Parsing-/Logik-Funktionen)
├── Cargo.toml # Cargo Manifest & Paketierungsmetadaten (deb, rpm, arch)
├── LICENSE # Lizenzdatei (Standard: GPL-3.0-or-later)
├── AGENTS.md # Richtlinien und Leitfaden für KI-Coding-Agenten
└── README.md # Projektdokumentation
``` ```
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## Checkliste zur Verwendung als Template
Wenn du ein neues Projekt aus diesem Template erstellst, gehe folgende Schritte durch:
1. **`Cargo.toml` anpassen**:
- `name`: Den Namen deiner Anwendung setzen.
- `version`: Initiale Version festlegen (z. B. `0.1.0`).
- `authors`, `repository`, `description`, `license`: Projektdaten eintragen.
- Paketierungsabschnitte prüfen:
- `[package.metadata.deb]`: `maintainer`, `copyright`, `section`, `extended-description` setzen.
- `[package.metadata.generate-rpm]`: `requires` anpassen.
- `[package.metadata.arch]`: `depends` und `optdepends` anpassen.
2. **`src/` implementieren**:
- Eigene Anwendungslogik in `src/main.rs` (bzw. Modulen / `src/lib.rs`) implementieren.
- Tests in `src/` oder `tests/` ergänzen.
3. **`.cargo/config.toml` prüfen**:
- Falls crates.io statt einer privaten Registry genutzt werden soll, den Standard-Registry-Eintrag anpassen oder auskommentieren.
4. **CI/CD Secrets konfigurieren**:
- In den Repository-Einstellungen von Gitea/Forgejo ein Secret `PACKAGE_TOKEN` (bzw. `GITEA_TOKEN`) mit Rechten für Pakete und Releases hinterlegen.
5. **Dokumentation aktualisieren**:
- `README.md` an die konkrete Funktionsweise deiner Anwendung anpassen.
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## Lokale Entwicklung ## Lokale Entwicklung
### Voraussetzungen ### Voraussetzungen
- **Rust & Cargo** (aktuelle Stable-Version, Edition 2024 unterstützt) - **Rust & Cargo** (aktuelle Stable-Version, Edition 2024 unterstützt)
- **Python 3** (für Hilfsskripte in `scripts/`) - **Python 3** (für Hilfsskripte in `scripts/`)
- Zur Laufzeit: `ip`, `ping`, `nmap`, `sudo` (siehe "Voraussetzungen" oben)
- Für Cross-Compilation (optional): - Für Cross-Compilation (optional):
- `rustup target add x86_64-unknown-linux-gnu aarch64-unknown-linux-gnu i686-unknown-linux-gnu` - `rustup target add x86_64-unknown-linux-gnu aarch64-unknown-linux-gnu i686-unknown-linux-gnu`
- Cross-Toolchains: `gcc-aarch64-linux-gnu`, `gcc-i686-linux-gnu` - Cross-Toolchains: `gcc-aarch64-linux-gnu`, `gcc-i686-linux-gnu`
@@ -126,6 +221,7 @@ Erstellt native Arch Linux-Pakete (`.pkg.tar.zst`), ohne dass `makepkg` oder ein
- Liest Konfiguration aus `[package.metadata.arch]` in `Cargo.toml`. - Liest Konfiguration aus `[package.metadata.arch]` in `Cargo.toml`.
- Installiert die Binary nach `/usr/bin/`, sowie `LICENSE` und `README.md` nach `/usr/share/`. - Installiert die Binary nach `/usr/bin/`, sowie `LICENSE` und `README.md` nach `/usr/share/`.
- Erzeugt eine standardkonforme `.PKGINFO`-Datei und komprimiert das Paket mit `zstandard`. - Erzeugt eine standardkonforme `.PKGINFO`-Datei und komprimiert das Paket mit `zstandard`.
- Unterstützt optional ein Install-Skriptlet (`[package.metadata.arch].install_script`), das pacman-konform als `<name>.install` mit `post_install()`/`post_upgrade()` eingebettet wird (bei mac2ip: legt `/var/lib/mac2ip` an).
- Parameter: - Parameter:
- `--target`: Rust Target-Triple (z. B. `x86_64-unknown-linux-gnu`) - `--target`: Rust Target-Triple (z. B. `x86_64-unknown-linux-gnu`)
- `--arch`: Zielarchitektur (z. B. `x86_64`, `aarch64`, `i686`) - `--arch`: Zielarchitektur (z. B. `x86_64`, `aarch64`, `i686`)
@@ -144,5 +240,4 @@ Erstellt native Arch Linux-Pakete (`.pkg.tar.zst`), ohne dass `makepkg` oder ein
## Lizenz ## Lizenz
Dieses Template steht standardmäßig unter der [GPL-3.0-or-later](LICENSE)-Lizenz. Die Lizenz kann bei Bedarf in `LICENSE` und `Cargo.toml` angepasst werden. mac2ip steht unter der [GPL-3.0-or-later](LICENSE)-Lizenz.
+5 -7
View File
@@ -103,11 +103,11 @@ def build_package(target_triple=None, target_arch=None, pkgrel=None):
if os.path.exists("README.md"): if os.path.exists("README.md"):
subprocess.run(["install", "-m", "644", "README.md", f"{doc_dir}/README.md"], check=True) subprocess.run(["install", "-m", "644", "README.md", f"{doc_dir}/README.md"], check=True)
install_scriptlet_name = None has_install_scriptlet = False
if install_rel_path and os.path.exists(install_rel_path): if install_rel_path and os.path.exists(install_rel_path):
install_scriptlet_name = f"{name}.install" has_install_scriptlet = True
subprocess.run( subprocess.run(
["install", "-m", "644", install_rel_path, os.path.join(build_dir, install_scriptlet_name)], ["install", "-m", "644", install_rel_path, os.path.join(build_dir, ".INSTALL")],
check=True, check=True,
) )
@@ -126,8 +126,6 @@ def build_package(target_triple=None, target_arch=None, pkgrel=None):
f"arch = {arch}", f"arch = {arch}",
f"license = {license_name}", f"license = {license_name}",
] ]
if install_scriptlet_name:
pkginfo_lines.append(f"install = {install_scriptlet_name}")
for dep in depends: for dep in depends:
pkginfo_lines.append(f"depend = {dep}") pkginfo_lines.append(f"depend = {dep}")
for optdep in optdepends: for optdep in optdepends:
@@ -140,8 +138,8 @@ def build_package(target_triple=None, target_arch=None, pkgrel=None):
os.makedirs("target/arch", exist_ok=True) os.makedirs("target/arch", exist_ok=True)
output_file = os.path.abspath(f"target/arch/{name}-{version}-{pkgrel}-{arch}.pkg.tar.zst") output_file = os.path.abspath(f"target/arch/{name}-{version}-{pkgrel}-{arch}.pkg.tar.zst")
tar_members = [".PKGINFO"] tar_members = [".PKGINFO"]
if install_scriptlet_name: if has_install_scriptlet:
tar_members.append(install_scriptlet_name) tar_members.append(".INSTALL")
tar_members.append("usr") tar_members.append("usr")
subprocess.run(["tar", "--zstd", "-cf", output_file, *tar_members], cwd=build_dir, check=True) subprocess.run(["tar", "--zstd", "-cf", output_file, *tar_members], cwd=build_dir, check=True)
print(f"Arch-Paket erfolgreich erstellt: {output_file}") print(f"Arch-Paket erfolgreich erstellt: {output_file}")
+88 -5
View File
@@ -38,9 +38,63 @@ impl Cache {
(), (),
) )
.await?; .await?;
self.conn
.execute(
"CREATE TABLE IF NOT EXISTS trusted_networks (\
gateway_mac TEXT PRIMARY KEY, \
trusted_at INTEGER NOT NULL\
)",
(),
)
.await?;
Ok(()) Ok(())
} }
/// Best-effort: gibt bei jedem Fehler `false` zurück (nur eine Warnung wird geloggt) -
/// ein Cache-Lesefehler darf ein zuvor bereits bestätigtes Netzwerk nicht plötzlich
/// als unbekannt erscheinen lassen, aber sicherheitshalber auch nicht automatisch
/// als vertrauenswürdig gelten lassen; der Aufrufer fragt in diesem Fall erneut nach.
pub async fn is_trusted_network(&self, gateway_mac: &MacAddress) -> bool {
let key = gateway_mac.to_lower_colon();
match self
.conn
.query(
"SELECT 1 FROM trusted_networks WHERE gateway_mac = ?1",
(key,),
)
.await
{
Ok(mut rows) => matches!(rows.next().await, Ok(Some(_))),
Err(e) => {
crate::log::warn(
"cache",
&format!("Cache-Lesefehler (trusted_networks): {e}"),
);
false
}
}
}
/// Best-effort Upsert: merkt sich ein Netzwerk (identifiziert über die Gateway-MAC)
/// dauerhaft als vertrauenswürdig für zukünftige nmap-Scans.
pub async fn trust_network(&self, gateway_mac: &MacAddress, now: i64) {
let key = gateway_mac.to_lower_colon();
if let Err(e) = self
.conn
.execute(
"INSERT INTO trusted_networks (gateway_mac, trusted_at) VALUES (?1, ?2) \
ON CONFLICT(gateway_mac) DO UPDATE SET trusted_at = excluded.trusted_at",
(key, now),
)
.await
{
crate::log::warn(
"cache",
&format!("Cache-Schreibfehler (trusted_networks, ignoriert): {e}"),
);
}
}
/// Best-effort: gibt bei jedem Fehler `None` zurück (nur eine Warnung wird geloggt). /// Best-effort: gibt bei jedem Fehler `None` zurück (nur eine Warnung wird geloggt).
pub async fn get(&self, mac: &MacAddress) -> Option<CacheEntry> { pub async fn get(&self, mac: &MacAddress) -> Option<CacheEntry> {
let key = mac.to_lower_colon(); let key = mac.to_lower_colon();
@@ -109,12 +163,14 @@ fn ensure_cache_dir(dir: &Path) -> Result<(), String> {
dir.display() dir.display()
) )
})?; })?;
// create_dir_all() unterliegt dem Prozess-Umask; explizites chmod ist nötig, um
// wirklich 0777 zu erreichen (Verzeichnis-Rechte steuern nicht die Umask neuer Dateien).
// Wird nur beim Neuanlegen ausgeführt; bei existierenden Verzeichnissen würde ein
// unprivilegierter Aufruf auf root-eigenen Pfaden mit EPERM fehlschlagen.
#[cfg(unix)]
std::fs::set_permissions(dir, std::fs::Permissions::from_mode(0o777))
.map_err(|e| format!("Verzeichnis-Rechte konnten nicht gesetzt werden: {e}"))?;
} }
// create_dir_all() unterliegt dem Prozess-Umask; explizites chmod ist nötig, um
// wirklich 0777 zu erreichen (Verzeichnis-Rechte steuern nicht die Umask neuer Dateien).
#[cfg(unix)]
std::fs::set_permissions(dir, std::fs::Permissions::from_mode(0o777))
.map_err(|e| format!("Verzeichnis-Rechte konnten nicht gesetzt werden: {e}"))?;
Ok(()) Ok(())
} }
@@ -173,3 +229,30 @@ pub async fn try_open_cache(db_path: &Path) -> Option<Cache> {
chmod_cache_sidecars(db_path); chmod_cache_sidecars(db_path);
Some(cache) Some(cache)
} }
#[cfg(test)]
mod tests {
use super::*;
#[test]
fn test_ensure_cache_dir_existing_directory_does_not_fail() {
// Bestehende Systemverzeichnisse (die einem unprivilegierten Nutzer nicht gehören)
// dürfen beim Überprüfen keinen EPERM-Fehler werfen.
assert!(ensure_cache_dir(Path::new("/tmp")).is_ok());
}
#[test]
fn test_ensure_cache_dir_creates_new_directory() {
let temp_dir = std::env::temp_dir().join(format!(
"mac2ip_test_{}",
std::time::SystemTime::now()
.duration_since(std::time::UNIX_EPOCH)
.unwrap()
.as_nanos()
));
assert!(!temp_dir.exists());
assert!(ensure_cache_dir(&temp_dir).is_ok());
assert!(temp_dir.exists());
let _ = std::fs::remove_dir(&temp_dir);
}
}
+11
View File
@@ -45,6 +45,17 @@ pub struct Cli {
/// Kommagetrennte Liste von CIDR-Subnetzen für den nmap-Scan (überschreibt Auto-Erkennung) /// Kommagetrennte Liste von CIDR-Subnetzen für den nmap-Scan (überschreibt Auto-Erkennung)
#[arg(long, env = "MAC2IP_NETWORKS", value_delimiter = ',')] #[arg(long, env = "MAC2IP_NETWORKS", value_delimiter = ',')]
pub networks: Option<Vec<String>>, pub networks: Option<Vec<String>>,
/// Kommagetrennte Liste von Gateway-MAC-Adressen, deren Netzwerke ohne Rückfrage für
/// nmap-Scans (Schritt 3) vertraut werden (überschreibt die Konfigurationsdatei vollständig)
#[arg(long, env = "MAC2IP_TRUSTED_NETWORKS", value_delimiter = ',')]
pub trusted_networks: Option<Vec<MacAddress>>,
/// Beantwortet die "nmap-Scan in diesem Netzwerk erlauben?"-Rückfrage vor Schritt 3
/// automatisch mit Ja (und merkt sich das Netzwerk dauerhaft im Cache), statt
/// interaktiv nachzufragen bzw. im --json-Modus den Scan abzulehnen
#[arg(long)]
pub auto_trust_networks: bool,
} }
#[derive(ValueEnum, Clone, Copy, Debug, PartialEq, Eq)] #[derive(ValueEnum, Clone, Copy, Debug, PartialEq, Eq)]
+23
View File
@@ -4,6 +4,8 @@ use std::path::{Path, PathBuf};
use serde::{Deserialize, Serialize}; use serde::{Deserialize, Serialize};
use crate::mac::MacAddress;
pub const DEFAULT_CACHE_TTL_SECONDS: u64 = 1800; // 30 Min: Ping-Check ist die primäre pub const DEFAULT_CACHE_TTL_SECONDS: u64 = 1800; // 30 Min: Ping-Check ist die primäre
// Absicherung gegen veraltete Einträge, die TTL ist nur eine zusätzliche Absicherung // Absicherung gegen veraltete Einträge, die TTL ist nur eine zusätzliche Absicherung
// gegen den Fall, dass eine alte IP inzwischen an ein anderes, ebenfalls // gegen den Fall, dass eine alte IP inzwischen an ein anderes, ebenfalls
@@ -40,6 +42,11 @@ pub struct AppConfig {
pub nmap_timeout_seconds: u64, pub nmap_timeout_seconds: u64,
#[serde(default)] #[serde(default)]
pub networks: Vec<String>, pub networks: Vec<String>,
/// Gateway-MAC-Adressen von Netzwerken, in denen ein nmap-Scan (Schritt 3) ohne
/// interaktive Rückfrage erlaubt ist. Wird um per Rückfrage/`--auto-trust-networks`
/// bestätigte Netzwerke ergänzt, die im Cache gespeichert werden (siehe `src/trust.rs`).
#[serde(default)]
pub trusted_networks: Vec<String>,
} }
impl Default for AppConfig { impl Default for AppConfig {
@@ -50,10 +57,23 @@ impl Default for AppConfig {
log_level: DEFAULT_LOG_LEVEL.to_string(), log_level: DEFAULT_LOG_LEVEL.to_string(),
nmap_timeout_seconds: DEFAULT_NMAP_TIMEOUT_SECONDS, nmap_timeout_seconds: DEFAULT_NMAP_TIMEOUT_SECONDS,
networks: Vec::new(), networks: Vec::new(),
trusted_networks: Vec::new(),
} }
} }
} }
impl AppConfig {
/// Reine, testbare Funktion: validiert die konfigurierten vertrauten Netzwerke.
/// Nicht als MAC-Adresse parsbare Einträge werden übersprungen (kein harter Fehler,
/// da eine fehlerhafte Config-Zeile den Lookup nicht insgesamt scheitern lassen soll).
pub fn trusted_network_macs(&self) -> Vec<MacAddress> {
self.trusted_networks
.iter()
.filter_map(|s| MacAddress::parse(s).ok())
.collect()
}
}
/// Initialisiert den Konfigurationspfad bei `config-ctdra` (Standardname "config", /// Initialisiert den Konfigurationspfad bei `config-ctdra` (Standardname "config",
/// optionaler expliziter Pfad via `--config`). /// optionaler expliziter Pfad via `--config`).
pub fn init_config_path(custom_path: Option<&Path>) { pub fn init_config_path(custom_path: Option<&Path>) {
@@ -90,4 +110,7 @@ pub fn apply_cli_overrides(config: &mut AppConfig, cli: &crate::cli::Cli) {
if let Some(networks) = &cli.networks { if let Some(networks) = &cli.networks {
config.networks = networks.clone(); config.networks = networks.clone();
} }
if let Some(trusted) = &cli.trusted_networks {
config.trusted_networks = trusted.iter().map(MacAddress::to_lower_colon).collect();
}
} }
+5
View File
@@ -6,6 +6,11 @@ use crate::mac::MacAddressError;
pub enum Mac2IpError { pub enum Mac2IpError {
#[error("keine IP-Adresse für MAC '{mac}' gefunden")] #[error("keine IP-Adresse für MAC '{mac}' gefunden")]
NotFound { mac: String }, NotFound { mac: String },
#[error(
"nmap-Scan abgelehnt: Netzwerk nicht vertrauenswürdig{}",
.gateway_mac.as_ref().map(|m| format!(" (Gateway-MAC {m})")).unwrap_or_default()
)]
UntrustedNetwork { gateway_mac: Option<String> },
#[error("MAC-Adresse ungültig: {0}")] #[error("MAC-Adresse ungültig: {0}")]
InvalidMac(#[from] MacAddressError), InvalidMac(#[from] MacAddressError),
#[error("E/A-Fehler: {0}")] #[error("E/A-Fehler: {0}")]
+1
View File
@@ -10,3 +10,4 @@ pub mod mac;
pub mod network; pub mod network;
pub mod output; pub mod output;
pub mod resolver; pub mod resolver;
pub mod trust;
+9 -1
View File
@@ -23,7 +23,15 @@ async fn main() -> ExitCode {
let cache = cache::try_open_cache(&app_config.cache_db_path).await; let cache = cache::try_open_cache(&app_config.cache_db_path).await;
match resolver::resolve(&cli.mac, &app_config, cache.as_ref(), cli.json).await { match resolver::resolve(
&cli.mac,
&app_config,
cache.as_ref(),
cli.json,
cli.auto_trust_networks,
)
.await
{
Ok(result) => { Ok(result) => {
output::print_success(&result, cli.json); output::print_success(&result, cli.json);
ExitCode::SUCCESS ExitCode::SUCCESS
+80 -3
View File
@@ -30,6 +30,31 @@ pub async fn run_ip_route_show_scope_link() -> std::io::Result<String> {
Ok(String::from_utf8_lossy(&out.stdout).into_owned()) Ok(String::from_utf8_lossy(&out.stdout).into_owned())
} }
pub async fn run_ip_route_show_default() -> std::io::Result<String> {
let out = tokio::process::Command::new("ip")
.args(["-4", "route", "show", "default"])
.output()
.await?;
Ok(String::from_utf8_lossy(&out.stdout).into_owned())
}
/// Ermittelt die MAC-Adresse des aktuellen Default-Gateways - dient als stabiler
/// Identifikator für "dieses Netzwerk" (bleibt bei DHCP-Subnetzwechsel gleich,
/// solange derselbe Router im Einsatz ist), unabhängig von SSID/CIDR.
/// Gibt `None` zurück, wenn kein Default-Gateway existiert oder dessen MAC nicht
/// ermittelt werden kann (z. B. kein Nachbar-Eintrag trotz Ping).
pub async fn detect_default_gateway_mac() -> Option<MacAddress> {
let route_output = run_ip_route_show_default().await.ok()?;
let gateway_ip = parse_default_gateway_ip(&route_output)?;
// Erzwingt best-effort einen frischen Nachbar-Tabelleneintrag; Ergebnis wird
// ignoriert, da `ip neigh` auch von einem veralteten/STALE-Eintrag profitiert.
let _ = ping_check(gateway_ip).await;
let neigh_output = run_ip_neigh_show().await.ok()?;
parse_ip_neigh_mac_for_ip(&neigh_output, gateway_ip)
}
pub async fn ping_check(ip: IpAddr) -> bool { pub async fn ping_check(ip: IpAddr) -> bool {
tokio::process::Command::new("ping") tokio::process::Command::new("ping")
.args([ .args([
@@ -95,10 +120,34 @@ pub async fn run_nmap_scan(
// unabhängig von der System-Locale funktioniert (z. B. "Passwort ist notwendig" // unabhängig von der System-Locale funktioniert (z. B. "Passwort ist notwendig"
// auf einem deutschen System würde sonst nicht erkannt werden). // auf einem deutschen System würde sonst nicht erkannt werden).
cmd.env("LC_ALL", "C").env("LANG", "C"); cmd.env("LC_ALL", "C").env("LANG", "C");
cmd.kill_on_drop(true);
// Eigene Prozessgruppe: `kill_on_drop`/Child::kill() signalisiert bei einem
// Timeout nur den direkten Kind-Prozess. Im Sudo-Fall ist das `sudo` selbst,
// nicht das von `sudo` geforkte (als root laufende) `nmap`. Ohne eigene
// Prozessgruppe würde `sudo` beim SIGKILL sterben, während `nmap` als
// root-Waise weiterläuft und den Scan fortsetzt.
cmd.process_group(0);
let out = tokio::time::timeout(Duration::from_secs(timeout_secs), cmd.output()) let child = cmd.spawn()?;
.await let pgid = child.id();
.map_err(|_| NmapRunError::Timeout)??;
let out =
match tokio::time::timeout(Duration::from_secs(timeout_secs), child.wait_with_output())
.await
{
Ok(out) => out?,
Err(_) => {
if let Some(pgid) = pgid {
// Negative PID = Signal an die gesamte Prozessgruppe (sudo + nmap).
let _ = tokio::process::Command::new("kill")
.arg("-KILL")
.arg(format!("-{pgid}"))
.output()
.await;
}
return Err(NmapRunError::Timeout);
}
};
if !out.status.success() { if !out.status.success() {
let stderr = String::from_utf8_lossy(&out.stderr); let stderr = String::from_utf8_lossy(&out.stderr);
@@ -136,6 +185,34 @@ pub fn parse_ip_neigh_output(output: &str, mac: &MacAddress) -> Option<IpAddr> {
None None
} }
/// Parst `ip -4 route show default`, z. B. "default via 192.168.1.1 dev eth0 proto dhcp
/// metric 100". Gibt die Gateway-IP zurück (Token direkt nach "via").
pub fn parse_default_gateway_ip(output: &str) -> Option<IpAddr> {
output.lines().find_map(|line| {
let tokens: Vec<&str> = line.split_whitespace().collect();
let pos = tokens.iter().position(|&t| t == "via")?;
tokens.get(pos + 1)?.parse().ok()
})
}
/// Parst `ip neigh show`-Ausgabe und gibt die `lladdr`-MAC des Eintrags zurück, dessen
/// erste Spalte (IP) mit `target_ip` übereinstimmt. Kehrbild zu [`parse_ip_neigh_output`].
pub fn parse_ip_neigh_mac_for_ip(output: &str, target_ip: IpAddr) -> Option<MacAddress> {
for line in output.lines() {
let tokens: Vec<&str> = line.split_whitespace().collect();
if tokens.first().and_then(|t| t.parse::<IpAddr>().ok()) != Some(target_ip) {
continue;
}
if let Some(pos) = tokens.iter().position(|&t| t == "lladdr")
&& let Some(&mac_str) = tokens.get(pos + 1)
&& let Ok(mac) = mac_str.parse()
{
return Some(mac);
}
}
None
}
/// Extrahiert lokale CIDR-Subnetze aus `ip -4 route show scope link`. /// Extrahiert lokale CIDR-Subnetze aus `ip -4 route show scope link`.
/// Die CIDR ist bereits das erste whitespace-getrennte Token pro passender Zeile. /// Die CIDR ist bereits das erste whitespace-getrennte Token pro passender Zeile.
/// Überspringt `default`-Zeilen und das Loopback-Interface. /// Überspringt `default`-Zeilen und das Loopback-Interface.
+16
View File
@@ -8,6 +8,7 @@ use crate::config::AppConfig;
use crate::error::Mac2IpError; use crate::error::Mac2IpError;
use crate::mac::MacAddress; use crate::mac::MacAddress;
use crate::network::{self, NmapRunError, SudoMode}; use crate::network::{self, NmapRunError, SudoMode};
use crate::trust::{self, TrustDecision};
#[derive(Debug, Clone, Copy, PartialEq, Eq)] #[derive(Debug, Clone, Copy, PartialEq, Eq)]
pub enum MatchSource { pub enum MatchSource {
@@ -44,6 +45,7 @@ pub async fn resolve(
config: &AppConfig, config: &AppConfig,
cache: Option<&Cache>, cache: Option<&Cache>,
json_mode: bool, json_mode: bool,
auto_trust_networks: bool,
) -> Result<ResolveResult, Mac2IpError> { ) -> Result<ResolveResult, Mac2IpError> {
let now = now_unix(); let now = now_unix();
@@ -86,6 +88,20 @@ pub async fn resolve(
// Schritt 3: nmap // Schritt 3: nmap
crate::log::debug("resolver", "Kein Treffer via ip neigh, starte nmap-Scan"); crate::log::debug("resolver", "Kein Treffer via ip neigh, starte nmap-Scan");
match trust::ensure_network_trusted(config, cache, auto_trust_networks, json_mode, now).await {
TrustDecision::Allowed => {}
TrustDecision::Denied { gateway_mac } => {
crate::log::warn(
"resolver",
"nmap-Scan übersprungen: Netzwerk nicht als vertrauenswürdig bestätigt",
);
return Err(Mac2IpError::UntrustedNetwork {
gateway_mac: gateway_mac.map(|m| m.to_string()),
});
}
}
let subnets = if !config.networks.is_empty() { let subnets = if !config.networks.is_empty() {
config.networks.clone() config.networks.clone()
} else { } else {
+110
View File
@@ -0,0 +1,110 @@
//! Netzwerk-Vertrauensprüfung vor dem nmap-Scan (Schritt 3).
//!
//! Ein ARP-/Ping-Scan ganzer Subnetze ist auf Netzwerken, die man nicht selbst
//! administriert (Firmen-/Gast-WLAN etc.), potenziell heikel (IDS-Alarm, Verstoß gegen
//! Nutzungsordnungen). Das aktuelle Netzwerk wird daher über die MAC-Adresse seines
//! Default-Gateways identifiziert (stabil über IP-/Subnetzwechsel hinweg) und nmap darf
//! nur laufen, wenn dieses Netzwerk explizit vertraut ist:
//! - statisch über `AppConfig::trusted_networks` (Config-Datei/CLI/ENV), oder
//! - dynamisch über eine frühere Bestätigung, die im Cache gespeichert wurde, oder
//! - automatisch, wenn `--auto-trust-networks` gesetzt ist (merkt sich das Netzwerk
//! danach ebenfalls im Cache).
//!
//! Ist keins davon der Fall, wird im interaktiven Modus nachgefragt; im --json-Modus
//! ist keine Rückfrage möglich, daher wird sicherheitshalber abgelehnt.
use std::io::Write;
use crate::cache::Cache;
use crate::config::AppConfig;
use crate::mac::MacAddress;
use crate::network;
pub enum TrustDecision {
Allowed,
Denied { gateway_mac: Option<MacAddress> },
}
pub async fn ensure_network_trusted(
config: &AppConfig,
cache: Option<&Cache>,
auto_trust: bool,
json_mode: bool,
now: i64,
) -> TrustDecision {
let Some(gateway_mac) = network::detect_default_gateway_mac().await else {
crate::log::warn(
"trust",
"Gateway-MAC konnte nicht ermittelt werden, Netzwerk kann nicht identifiziert werden",
);
if auto_trust {
crate::log::warn(
"trust",
"--auto-trust-networks gesetzt: nmap-Scan wird trotz unbekannter Gateway-MAC ausgeführt",
);
return TrustDecision::Allowed;
}
return TrustDecision::Denied { gateway_mac: None };
};
if config.trusted_network_macs().contains(&gateway_mac) {
return TrustDecision::Allowed;
}
if let Some(cache) = cache
&& cache.is_trusted_network(&gateway_mac).await
{
return TrustDecision::Allowed;
}
if auto_trust {
crate::log::info(
"trust",
&format!(
"Netzwerk (Gateway-MAC {gateway_mac}) automatisch als vertrauenswürdig markiert"
),
);
if let Some(cache) = cache {
cache.trust_network(&gateway_mac, now).await;
}
return TrustDecision::Allowed;
}
if json_mode {
// Keine Rückfrage im --json-Modus möglich (stdin ggf. nicht an ein Terminal
// gebunden, Ausgabe darf nicht durch einen Prompt verunreinigt werden).
return TrustDecision::Denied {
gateway_mac: Some(gateway_mac),
};
}
if prompt_trust_confirmation(gateway_mac).await {
if let Some(cache) = cache {
cache.trust_network(&gateway_mac, now).await;
}
TrustDecision::Allowed
} else {
TrustDecision::Denied {
gateway_mac: Some(gateway_mac),
}
}
}
/// Blockierende stdin-Abfrage, daher in `spawn_blocking` ausgelagert, damit der
/// Tokio-Runtime-Thread währenddessen nicht blockiert.
async fn prompt_trust_confirmation(gateway_mac: MacAddress) -> bool {
tokio::task::spawn_blocking(move || {
eprint!(
"Unbekanntes Netzwerk (Gateway-MAC {gateway_mac}). nmap-Scan in diesem Netzwerk erlauben und dauerhaft merken? [y/N]: "
);
let _ = std::io::stderr().flush();
let mut input = String::new();
if std::io::stdin().read_line(&mut input).is_err() {
return false;
}
matches!(input.trim().to_lowercase().as_str(), "y" | "yes" | "j" | "ja")
})
.await
.unwrap_or(false)
}
+28
View File
@@ -0,0 +1,28 @@
use mac2ip::cache::is_expired;
#[test]
fn fresh_entry_is_not_expired() {
assert!(!is_expired(1000, 1000, 1800));
}
#[test]
fn entry_exactly_at_ttl_boundary_is_not_expired() {
// now - updated_at == ttl_seconds -> nicht abgelaufen (strikt größer nötig)
assert!(!is_expired(1000, 1000 + 1800, 1800));
}
#[test]
fn entry_one_second_past_ttl_is_expired() {
assert!(is_expired(1000, 1000 + 1801, 1800));
}
#[test]
fn zero_ttl_expires_immediately_after_any_elapsed_time() {
assert!(is_expired(1000, 1001, 0));
assert!(!is_expired(1000, 1000, 0));
}
#[test]
fn large_gap_is_expired() {
assert!(is_expired(0, 1_000_000, 1800));
}
+95
View File
@@ -0,0 +1,95 @@
use std::path::PathBuf;
use mac2ip::cli::Cli;
use mac2ip::config::{AppConfig, apply_cli_overrides};
use mac2ip::mac::MacAddress;
fn base_cli() -> Cli {
Cli {
mac: MacAddress::parse("aa:bb:cc:dd:ee:ff").unwrap(),
json: false,
config: None,
log_level: None,
cache_ttl_seconds: None,
cache_db_path: None,
nmap_timeout_seconds: None,
networks: None,
trusted_networks: None,
auto_trust_networks: false,
}
}
#[test]
fn no_overrides_leaves_config_untouched() {
let default_config = AppConfig::default();
let mut config = default_config.clone();
apply_cli_overrides(&mut config, &base_cli());
assert_eq!(config, default_config);
}
#[test]
fn overrides_cache_ttl_seconds() {
let mut config = AppConfig::default();
let mut cli = base_cli();
cli.cache_ttl_seconds = Some(60);
apply_cli_overrides(&mut config, &cli);
assert_eq!(config.cache_ttl_seconds, 60);
}
#[test]
fn overrides_cache_db_path() {
let mut config = AppConfig::default();
let mut cli = base_cli();
cli.cache_db_path = Some(PathBuf::from("/tmp/custom-cache.db"));
apply_cli_overrides(&mut config, &cli);
assert_eq!(config.cache_db_path, PathBuf::from("/tmp/custom-cache.db"));
}
#[test]
fn overrides_nmap_timeout_seconds() {
let mut config = AppConfig::default();
let mut cli = base_cli();
cli.nmap_timeout_seconds = Some(30);
apply_cli_overrides(&mut config, &cli);
assert_eq!(config.nmap_timeout_seconds, 30);
}
#[test]
fn overrides_networks() {
let mut config = AppConfig::default();
let mut cli = base_cli();
cli.networks = Some(vec!["10.0.0.0/24".to_string()]);
apply_cli_overrides(&mut config, &cli);
assert_eq!(config.networks, vec!["10.0.0.0/24".to_string()]);
}
#[test]
fn overrides_trusted_networks() {
let mut config = AppConfig::default();
let mut cli = base_cli();
cli.trusted_networks = Some(vec![MacAddress::parse("aa:bb:cc:dd:ee:ff").unwrap()]);
apply_cli_overrides(&mut config, &cli);
assert_eq!(
config.trusted_networks,
vec!["aa:bb:cc:dd:ee:ff".to_string()]
);
}
#[test]
fn partial_overrides_only_touch_provided_fields() {
let default_config = AppConfig::default();
let mut config = default_config.clone();
let mut cli = base_cli();
cli.cache_ttl_seconds = Some(999);
apply_cli_overrides(&mut config, &cli);
assert_eq!(config.cache_ttl_seconds, 999);
assert_eq!(config.cache_db_path, default_config.cache_db_path);
assert_eq!(config.log_level, default_config.log_level);
assert_eq!(
config.nmap_timeout_seconds,
default_config.nmap_timeout_seconds
);
assert_eq!(config.networks, default_config.networks);
assert_eq!(config.trusted_networks, default_config.trusted_networks);
}
+94
View File
@@ -0,0 +1,94 @@
use std::net::IpAddr;
use mac2ip::config::AppConfig;
use mac2ip::mac::MacAddress;
use mac2ip::network::{parse_default_gateway_ip, parse_ip_neigh_mac_for_ip};
fn mac(s: &str) -> MacAddress {
MacAddress::parse(s).unwrap()
}
fn ip(s: &str) -> IpAddr {
s.parse().unwrap()
}
// --- parse_default_gateway_ip ---
#[test]
fn parses_gateway_ip_from_default_route() {
let output = "default via 192.168.1.1 dev eth0 proto dhcp metric 100\n";
assert_eq!(parse_default_gateway_ip(output), Some(ip("192.168.1.1")));
}
#[test]
fn parses_gateway_ip_ignoring_extra_trailing_fields() {
let output = "default via 10.0.0.254 dev wlan0 proto static metric 600 onlink\n";
assert_eq!(parse_default_gateway_ip(output), Some(ip("10.0.0.254")));
}
#[test]
fn no_default_route_returns_none() {
assert!(parse_default_gateway_ip("").is_none());
}
#[test]
fn missing_via_token_returns_none() {
let output = "default dev eth0 proto dhcp metric 100\n";
assert!(parse_default_gateway_ip(output).is_none());
}
// --- parse_ip_neigh_mac_for_ip ---
#[test]
fn finds_mac_for_matching_ip() {
let output = "192.168.1.1 dev eth0 lladdr aa:bb:cc:dd:ee:ff REACHABLE\n";
let result = parse_ip_neigh_mac_for_ip(output, ip("192.168.1.1"));
assert_eq!(result, Some(mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")));
}
#[test]
fn ignores_entries_for_other_ips() {
let output = "\
192.168.1.2 dev eth0 lladdr 11:22:33:44:55:66 STALE
192.168.1.1 dev eth0 lladdr aa:bb:cc:dd:ee:ff REACHABLE
";
let result = parse_ip_neigh_mac_for_ip(output, ip("192.168.1.1"));
assert_eq!(result, Some(mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")));
}
#[test]
fn returns_none_when_ip_not_present() {
let output = "192.168.1.2 dev eth0 lladdr 11:22:33:44:55:66 STALE\n";
assert!(parse_ip_neigh_mac_for_ip(output, ip("192.168.1.1")).is_none());
}
// --- AppConfig::trusted_network_macs ---
#[test]
fn trusted_network_macs_parses_valid_entries() {
let config = AppConfig {
trusted_networks: vec!["aa:bb:cc:dd:ee:ff".to_string()],
..Default::default()
};
assert_eq!(
config.trusted_network_macs(),
vec![mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")]
);
}
#[test]
fn trusted_network_macs_skips_invalid_entries() {
let config = AppConfig {
trusted_networks: vec!["not-a-mac".to_string(), "aa:bb:cc:dd:ee:ff".to_string()],
..Default::default()
};
assert_eq!(
config.trusted_network_macs(),
vec![mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")]
);
}
#[test]
fn trusted_network_macs_empty_by_default() {
assert!(AppConfig::default().trusted_network_macs().is_empty());
}
+52
View File
@@ -0,0 +1,52 @@
use mac2ip::mac::MacAddress;
use mac2ip::network::parse_ip_neigh_output;
fn mac(s: &str) -> MacAddress {
MacAddress::parse(s).unwrap()
}
#[test]
fn finds_matching_entry() {
let output = "192.168.1.5 dev eth0 lladdr aa:bb:cc:dd:ee:ff REACHABLE\n";
let ip = parse_ip_neigh_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn picks_correct_entry_among_multiple() {
let output = "\
192.168.1.4 dev eth0 lladdr 11:22:33:44:55:66 STALE
192.168.1.5 dev eth0 lladdr aa:bb:cc:dd:ee:ff REACHABLE
192.168.1.6 dev eth0 lladdr 77:88:99:aa:bb:cc STALE
";
let ip = parse_ip_neigh_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn skips_entries_without_lladdr() {
let output = "\
192.168.1.7 dev eth0 FAILED
192.168.1.5 dev eth0 lladdr aa:bb:cc:dd:ee:ff REACHABLE
";
let ip = parse_ip_neigh_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn returns_none_when_no_match() {
let output = "192.168.1.4 dev eth0 lladdr 11:22:33:44:55:66 STALE\n";
assert!(parse_ip_neigh_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).is_none());
}
#[test]
fn tolerates_blank_lines_and_extra_whitespace() {
let output = "\n \n192.168.1.5 dev eth0 lladdr aa:bb:cc:dd:ee:ff REACHABLE\n\n";
let ip = parse_ip_neigh_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn empty_output_returns_none() {
assert!(parse_ip_neigh_output("", &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).is_none());
}
+90
View File
@@ -0,0 +1,90 @@
use std::net::IpAddr;
use std::str::FromStr;
use mac2ip::error::Mac2IpError;
use mac2ip::mac::MacAddress;
use mac2ip::output::{SuccessJson, failure_json, success_json};
use mac2ip::resolver::{MatchSource, ResolveResult};
fn mac() -> MacAddress {
MacAddress::parse("aa:bb:cc:dd:ee:ff").unwrap()
}
fn ip() -> IpAddr {
IpAddr::from_str("192.168.1.5").unwrap()
}
#[test]
fn success_json_has_expected_shape_for_cache_source() {
let result = ResolveResult {
mac: mac(),
ip: ip(),
source: MatchSource::Cache,
};
let json = success_json(&result);
assert_eq!(
json,
SuccessJson {
status: "ok",
mac: "aa:bb:cc:dd:ee:ff".to_string(),
ip: "192.168.1.5".to_string(),
source: "cache",
}
);
}
#[test]
fn success_json_has_expected_shape_for_arp_source() {
let result = ResolveResult {
mac: mac(),
ip: ip(),
source: MatchSource::Arp,
};
assert_eq!(success_json(&result).source, "arp");
}
#[test]
fn success_json_has_expected_shape_for_nmap_source() {
let result = ResolveResult {
mac: mac(),
ip: ip(),
source: MatchSource::Nmap,
};
assert_eq!(success_json(&result).source, "nmap");
}
#[test]
fn failure_json_has_expected_shape() {
let err = Mac2IpError::NotFound {
mac: mac().to_string(),
};
let json = failure_json(&mac(), &err);
assert_eq!(json.status, "error");
assert_eq!(json.mac, "aa:bb:cc:dd:ee:ff");
assert_eq!(json.error, err.to_string());
}
#[test]
fn success_json_serializes_with_stable_field_names() {
let result = ResolveResult {
mac: mac(),
ip: ip(),
source: MatchSource::Arp,
};
let value = serde_json::to_value(success_json(&result)).unwrap();
assert_eq!(value["status"], "ok");
assert_eq!(value["mac"], "aa:bb:cc:dd:ee:ff");
assert_eq!(value["ip"], "192.168.1.5");
assert_eq!(value["source"], "arp");
}
#[test]
fn failure_json_serializes_with_stable_field_names() {
let err = Mac2IpError::NotFound {
mac: mac().to_string(),
};
let value = serde_json::to_value(failure_json(&mac(), &err)).unwrap();
assert_eq!(value["status"], "error");
assert_eq!(value["mac"], "aa:bb:cc:dd:ee:ff");
assert!(value["error"].is_string());
}
+65
View File
@@ -0,0 +1,65 @@
use mac2ip::mac::MacAddress;
#[test]
fn parses_lowercase_colon_separated() {
let mac = MacAddress::parse("aa:bb:cc:dd:ee:ff").unwrap();
assert_eq!(mac.to_lower_colon(), "aa:bb:cc:dd:ee:ff");
}
#[test]
fn parses_uppercase_colon_separated() {
let mac = MacAddress::parse("AA:BB:CC:DD:EE:FF").unwrap();
assert_eq!(mac.to_lower_colon(), "aa:bb:cc:dd:ee:ff");
assert_eq!(mac.to_upper_colon(), "AA:BB:CC:DD:EE:FF");
}
#[test]
fn parses_hyphen_separated() {
let mac = MacAddress::parse("aa-bb-cc-dd-ee-ff").unwrap();
assert_eq!(mac.to_lower_colon(), "aa:bb:cc:dd:ee:ff");
}
#[test]
fn parses_mixed_case() {
let mac = MacAddress::parse("Aa:bB:Cc:dD:eE:fF").unwrap();
assert_eq!(mac.to_lower_colon(), "aa:bb:cc:dd:ee:ff");
}
#[test]
fn different_notations_are_equal_after_canonicalization() {
let a = MacAddress::parse("AA:BB:CC:DD:EE:FF").unwrap();
let b = MacAddress::parse("aa-bb-cc-dd-ee-ff").unwrap();
assert_eq!(a, b);
}
#[test]
fn from_str_matches_parse() {
use std::str::FromStr;
let mac: MacAddress = "aa:bb:cc:dd:ee:ff".parse().unwrap();
assert_eq!(mac, MacAddress::from_str("aa:bb:cc:dd:ee:ff").unwrap());
}
#[test]
fn rejects_too_short() {
assert!(MacAddress::parse("aa:bb:cc:dd:ee").is_err());
}
#[test]
fn rejects_too_long() {
assert!(MacAddress::parse("aa:bb:cc:dd:ee:ff:00").is_err());
}
#[test]
fn rejects_non_hex_characters() {
assert!(MacAddress::parse("gg:bb:cc:dd:ee:ff").is_err());
}
#[test]
fn rejects_wrong_separator_count() {
assert!(MacAddress::parse("aabbccddeeff").is_err());
}
#[test]
fn rejects_empty_string() {
assert!(MacAddress::parse("").is_err());
}
+74
View File
@@ -0,0 +1,74 @@
use mac2ip::mac::MacAddress;
use mac2ip::network::parse_nmap_output;
fn mac(s: &str) -> MacAddress {
MacAddress::parse(s).unwrap()
}
#[test]
fn finds_matching_host_among_multiple_blocks() {
let output = "\
Nmap scan report for 192.168.1.4
Host is up (0.0010s latency).
MAC Address: 11:22:33:44:55:66 (Some Vendor)
Nmap scan report for 192.168.1.5
Host is up (0.0020s latency).
MAC Address: AA:BB:CC:DD:EE:FF (Other Vendor)
Nmap scan report for 192.168.1.6
Host is up (0.0030s latency).
MAC Address: 77:88:99:AA:BB:CC (Third Vendor)
";
let ip = parse_nmap_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn host_without_mac_line_does_not_leak_into_next_block() {
let output = "\
Nmap scan report for 192.168.1.4
Host is up (0.0010s latency).
Nmap scan report for 192.168.1.5
Host is up (0.0020s latency).
MAC Address: AA:BB:CC:DD:EE:FF (Vendor)
";
// Even if we searched for a MAC that never appears, the missing MAC line for
// 192.168.1.4 must not accidentally get associated with 192.168.1.5's MAC.
assert!(parse_nmap_output(output, &mac("11:22:33:44:55:66")).is_none());
let ip = parse_nmap_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn parses_hostname_plus_ip_form() {
let output = "\
Nmap scan report for myhost.lan (192.168.1.5)
Host is up (0.0020s latency).
MAC Address: AA:BB:CC:DD:EE:FF (Vendor)
";
let ip = parse_nmap_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn is_case_insensitive_against_uppercase_nmap_output() {
let output = "\
Nmap scan report for 192.168.1.5
MAC Address: AA:BB:CC:DD:EE:FF (Vendor)
";
let ip = parse_nmap_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).unwrap();
assert_eq!(ip.to_string(), "192.168.1.5");
}
#[test]
fn returns_none_when_no_match() {
let output = "\
Nmap scan report for 192.168.1.4
MAC Address: 11:22:33:44:55:66 (Vendor)
";
assert!(parse_nmap_output(output, &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).is_none());
}
#[test]
fn empty_output_returns_none() {
assert!(parse_nmap_output("", &mac("aa:bb:cc:dd:ee:ff")).is_none());
}
+40
View File
@@ -0,0 +1,40 @@
use mac2ip::network::parse_local_subnets;
#[test]
fn extracts_cidrs_from_multiple_interfaces() {
let output = "\
192.168.1.0/24 dev eth0 proto kernel scope link src 192.168.1.23
10.0.0.0/8 dev wlan0 proto kernel scope link src 10.0.0.5
";
let subnets = parse_local_subnets(output);
assert_eq!(
subnets,
vec!["192.168.1.0/24".to_string(), "10.0.0.0/8".to_string()]
);
}
#[test]
fn excludes_default_route() {
let output = "\
default via 192.168.1.1 dev eth0
192.168.1.0/24 dev eth0 proto kernel scope link src 192.168.1.23
";
let subnets = parse_local_subnets(output);
assert_eq!(subnets, vec!["192.168.1.0/24".to_string()]);
}
#[test]
fn excludes_loopback_interface() {
let output = "\
127.0.0.0/8 dev lo proto kernel scope link src 127.0.0.1
192.168.1.0/24 dev eth0 proto kernel scope link src 192.168.1.23
";
let subnets = parse_local_subnets(output);
assert_eq!(subnets, vec!["192.168.1.0/24".to_string()]);
}
#[test]
fn empty_input_returns_empty_vec() {
let subnets = parse_local_subnets("");
assert!(subnets.is_empty());
}